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Wundervoll und doch auch herausfordernd, sich als HsP zu erkennen

Ein Beitrag über die Tücke,
den eigenen individuellen Weg, den so Mancher einschlagen möchte, nachdem er sich als hochsensiblen Menschen
erkannt hat,
vorschnell wieder abzubrechen,
da ein solch individueller Weg häufig mit vielen Hindernissen versehen sein kann.

🚸 🕊️💛

So Mancher, der sich ab einem bestimmten Zeitpunkt im Leben als
hochsensibler Mensch wahrnimmt und
ein Aha-Erlebnis verspürt in Bezug auf ein Verständnis für sich selbst,
beginnt irgendwann
HOCHMOTIVIERT sein NEUES SELBSTBILD und all die zu ihm gehörenden WESENSMERKMALE
zu spüren und zu verinnerlichen.
Häufig ist dann dieses neu gewonnene Selbstbild verknüpft mit dem Wunsch,
neue authentischere Wege zu gehen.

Mit viel Motivation begibt sich dann der ein oder andere auf eine Reise,
hin zu sich Selbst,
hin zu mehr Verständnis, Selbstannahme und Selbstliebe.

Eine wachsende Selbstannahme und Selbstliebe wiederum, führt dann häufig zu einem

Hochsensibilität und die Selbstliebe

Warum SELBSTLIEBE für manchen HOCHSENSIBLEN NICHT SELBSTVERSTÄNDLICH ist…
und warum es doch so WICHTIG ist diese zu
ENTDECKEN, zu ENTWICKELN und zu LEBEN.

Lebenswege, ganz unabhängig davon, wie individuell sie gestaltet werden, können
stehen und fallen durch eine vorhandene oder nicht vorhandene
Selbstannahme und Selbstliebe.

Selbstannahme und Selbstliebe können ein starkes Fundament
für ein individuelles Leben als hochsensibler Mensch sein.

Auf diesem Fundament können dann Wege entstehen,
die ein authentisches Leben möglich machen.
Selbstannahme und Selbstliebe sind jedoch nicht jedem mit in die Wiege gelegt.

Sich selbst zu lieben ist für jeden Menschen eine grundlegende und wichtige Lebensherausforderung.
Gelebte Selbstliebe kann ein wichtiger Baustein und Ausgangspunkt für ein ERFÜLLENDES LEBEN sein.

Dabei wird Selbstliebe häufig noch mit Egoismus verwechselt oder gleichgesetzt.
Doch ein Mensch der weise und empathisch,
sowie auf liebevolle Art für sich selbst eintritt und gut für sich selber sorgt,
ist nicht

Vom Misverständnis zum Verständnis

Vor dem Beginn des Beitrags, möchte ich kurz anmerken,
dass es bei den Beispielen in diesem Text NICHT darum geht, nicht hochsensiblen Menschen eine vorhandene hohe Sensibilität abzusprechen!
Die Beispiele stehen lediglich dafür, mögliche Unterschiede bildhaft darzustellen, um Missverständnisse leicht nachvollziehbar aufzuzeigen.

Vom MISSVERSTÄNDNIS zum VERSTÄNDNIS

💕❔❔💕🤔💑🤔💕❔❔💕

Hochsensible Menschen erfassen unendlich viele Reize in ihrem Umfeld
und verfügen über stark ausgeprägte Antennen,
was Stimmungen und Eindrücke jeglicher Art betrifft.

Durch fehlende Reizfilter sind viele Hochsensible ständig einer sogenannten REIZUBERFLUTUNG ausgesetzt.
Das kann zu einer ERHÖHTEN EMPFINDLICHKEIT führen im Allgemeinen,
sowie beispielsweise auch einem Partner gegenüber.

Viele Hochsensible registrieren Dinge im Umfeld,
die ihre Partner oder andere sie umgebende Personen kaum,
in einer sehr viel abgeschwächteren Form,
oder eventuell gar nicht wahrnehmen.

Das kann z.b.

Kleines ABC zur Hochsensibilität

H= HARMONIE

Viele hochsensible Menschen fühlen sich erst richtig wohl,
wenn es auch den anderen um sie herum gut geht
und möglichst alle
friedlich und harmonisch miteinander auskommen.

Viele haben ein hohes Bedürfnis nach einer tiefen
HARMONIE.

Dafür gehen sie manchmal (oft unbewusst)
über ihre eigenen Grenzen,
denn Unstimmigkeiten sind für Viele kaum aushaltbar.

Sehen sie eine Harmonie in Gefahr,
oder ist eine solche im Raum oder im Zusammensein mit anderen nicht spürbar,
versuchen sie oft an allen Ecken zugleich
zu beschwichtigen,
auszugleichen,
die Stimmung aufzuhellen,
Leichtigkeit zu verbreiten uvm.
um dadurch in eine gemeinsame Harmonie zu gelangen.

Ein solches ständiges „auf der Hut sein“
kann sehr anstrengend sein, vor allem
dadurch, weil viele Hochsensible
Unstimmigkeiten häufig sogar schon spüren,
bevor diese ausgesprochen oder sichtbar werden.

Durch ein häufiges „auf der Hut sein“
ausgelöst durch die große Sehnsucht nach Harmonie,
geraten viele in eine
passive Daueranspannung.

Und so kann es dann passieren,
dass gerade…
weil sie eine HARMONIE untereinander so lieben…
sie selbst dabei jedoch häufig in eine DISHARMONIE geraten.

Durch eine mögliche Daueranspannung
rückt dann der eigene innere Frieden
oft in weite Ferne.

Das kann sogar soweit gehen,
dass jemand durch seine
SEHNSUCHT nach HARMONIE
selbst so stark ins Trudeln kommt,
dass er unter Druck gerät und sich ausgelaugt fühlt oder gar aggressiv verhält.

Spätestens dann,
wenn derjenige, der die Harmonie so liebt,
durch eine potenzielle Daueranspannung
so extrem angespannt ist, dass er aufgrund dessen selbst
nicht mehr harmonisch reagieren und handeln kann…

spätestens dann…
ist es für einen Außenstehenden schwer verständlich,
dass ein mögliches ungehalten sein oder vielleicht sogar aggressiv sein
mit einer SEHNSUCHT NACH HARMONIE
zusammenhängen könnte.

💚 🤔🤗😕☺️ 💚

© Loubins Way

Hochsensibilität und das innere Selbstbild

Einige Menschen die Hochsensibel sind,
haben unter anderem dadurch, dass sie sich in der Gesellschaft nicht so sehr gespiegelt sahen oder sehen,
häufig ein weniger gutes bzw. verschobenes Selbstbild.

Eine Entwicklung hin zum wahren Selbst,
fängt jedoch oft auf der Ebene eines realen Selbstbildes an.
Aus diesem Grund ist es wichtig, ein mögliches negatives Bild, welches man aus unterschiedlichsten Gründen von sich hat, zu verändern.

Jeder Mensch trägt ein Bild von sich selbst in sich, dass sich zusammensetzt aus dem, was er von sich selbst erwartet,
bzw. was er glaubt, was von ihm erwartet wird und ob er diesen Anforderungen seiner Meinung nach gerecht wird.
Viele Probleme

Jedes Kind ist einzigartig

Immer wieder begegnen mir die Fragen junger Eltern in Bezug auf Kinder, die Hochsensibel sind oder einfach in ihren Verhaltensweisen etwas anders erscheinen, als viele andere Kinder im eigenen Umfeld.
Die Verunsicherung auf allen Seiten ist dann häufig sehr groß. Nach vielen Gesprächen mit Eltern, entstand folgender kurzer Beitrag.
Er ist geschrieben für all die kleinen und die großen Seelen, die genauso… angenommen und geliebt werden möchten, wie sie tief in sich sind.

JEDES KIND IST EINZIGARTIG ❇️🌷🌸🌹🌺🦋🌻🌼🏵️💐

Wenn das Verhalten eines Kindes anders erscheint, als das vieler anderer Kinder der Gesellschaft,
führt das häufig zu starken Verunsicherungen.
Auf der einen Seite ist es

K.o. nach sozialen Kontakten

WIE OFT UND WIE LANGE SCHAFFST DU ES, DICH MIT MENSCHEN ZU TREFFEN, OHNE DASS DU DICH DANACH K.O. FÜHLST?
🤔😶😉
Diese Frage wurde mir einmal von einer hochsensiblen Freundin gestellt und ich möchte diese hiermit in den allgemeinen Raum stellen.
In diesem Beitrag schreibe ich meine subjektiven Gedanken in Bezug auf die Frage…
und vielleicht erkennt sich ja der ein oder andere darin wieder oder antwortet darauf, wie es ihm persönlich in Bezug auf Kontakte geht…

K.O. NACH SOZIALEN KONTAKTEN

Ich fühle mich selbst oft ausgelaugt nach sozialen Kontakten
unabhängig davon, ob die Menschen mit denen ich mich umgebe,
interessant sind und ich mich Ihnen zugetan fühle….
oder ob ich unter Menschen bin, unter denen das Gefühl habe, dass etwas sehr sehr Angestrengtes im Raum schwebt.

Es ist doch irgendwie komisch,
dass ich mich auch ausgelaugt fühle, wenn ich mich während des Treffens wohl gefühlt habe und nicht nur,
bei eher unangenehmen Kontakten.
Ich könnte ja noch verstehen, dass ich mich K.O. fühle nach den Kontakten mit Menschen, die beispielsweise egoistisch, laut oder permanent negativ usw. sind…
das ich mich jedoch beinahe ebenso ausgelaugt fühle nach Treffen mit Menschen, die ich schätze und liebe, mit denen ich gute Gespräche führe oder auch wunderbare Unternehmungen erlebe…. ist schon sehr viel weniger nachvollziehbar für mich. 🤔

Wie also kann es sein, dass ich nach ungefähr 2 Stunden im Zusammensein mit Menschen (Zeiten können etwas variieren, je nach Interessenbereich und Person),
erschöpft und kaum noch in der Lage bin, weitere Aktionen oder Dinge im Anschluss an solche Treffen durchzuhalten, ohne dabei über meine Kräfte zu gehen?
Wieso empfinde ich so viele Aktionen und Kontakte als so erschöpfend, dass ich häufig das Gefühl habe, danach extrem viel Ruhe zu benötigen?

Mir ist das persönlich sehr unangenehm,
vor allem in Bezug auf die Menschen die ich sehr mag und mit denen ich mich gerne umgebe.
Mein Gefühl von Ermüdung liegt auch nicht daran, dass ich nicht gerne mal im Austausch und im Kontakt mit Menschen bin,
denn ich bin ein sehr interessierter Mensch und habe Freude an vielen Dingen.

Eine Vermutung läge nahe, dass ich vielleicht schnell erschöpft bin, weil bestimmte Themen mich einfach nicht interessieren…
(ich bin kein Fan von Smalltalk und auch bei einigen bestimmten Themen, eher schnell ungeduldig und gelangweilt) 😉
Doch wenn das der Grund wäre, warum bin ich dann auch erschöpft, wenn mich die Themen und Unternehmungen sehr interessiert haben?

Warum kann ich Nähe zu anderen über längere Zeit, nur unter Anstrengung aushalten, auch wenn es eine schöne Zeit ist?
Ich kann es manchmal selber nicht verstehen, dieses starke Verlangen nach Ruhezeiten, nach Zeit für mich selbst, nach Zeit zum Verarbeiten von Eindrücken, von Worten von Gefühlen…
Vor allem auch, weil es den mich umgebenden Menschen scheinbar mühelos gelingt, ohne Ruhezeiten stundenlang und an vielen aufeinanderfolgenden Tagen, miteinander zu kommunizieren, etwas zu unternehmen uvm.

Zurück bleibt dann bei mir,
vor allem im Vergleich mit vielen anderen Menschen,
häufig ein schales Gefühl von…
irgendwie nicht belastbar genug zu sein.
Beinahe ebenso häufig beginne ich dann, mich dafür zu kritisieren, dass ich einfach irgendwie anders zu ticken scheine.
Das wiederum nagt dann bei mir irgendwie am eigenen SELBSTWERTGEFÜHL.

Aber das kann es doch nicht sein? 🤔
Es darf doch nicht sein, dass letztendlich sogar mein Selbstwert und meine Selbstakzeptanz darunter leiden, weil ich nach ca. zwei Stunden Sozialkontakten erschöpft bin.
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Bis zu diesem Punkt des Beitrags habe ich mein damaliges subjektives Empfinden in Bezug auf die Frage geschildert.
Mittlerweile, denn diese Frage wurde mir schon vor längerer Zeit gestellt,
weiß ich für mich persönlich, dass ich als hochsensibler Mensch, von Reizen im Allgemeinen schnell überflutet sein kann.
Denn bei sehr vielen hochsensiblen Menschen strömen viele viele unterschiedlichste Reize ständig und beinahe ungefiltert auf das Gehirn ein.

Das Wort REIZÜBERFLUTUNGSSTÖRUNG ist fast jedem hochsensiblen Menschen bekannt…
und dennoch hadert so Mancher im Alltag mit deren Auswirkungen,
oder bringt bestimmte Dinge wie z.B. „ein sich ausgelaugt fühlen bei sozialen Kontakten“
nicht gleich mit einer möglichen Reizüberflutung in Zusammenhang.

Deshalb kann eine Erkenntnis oder eine Erinnerung daran für alle diejenigen wichtig sein,
die ständig zu viele Reize im Gehirn aufnehmen, sich das jedoch nicht ständig bewusst machen.
Durch die Erinnerung daran, ist es vielleicht auch möglich, wieder damit aufzuhören,
sich selbst für bestimmte Verhaltensweisen zu kritisieren oder in Frage zu stellen.

Anstelle sich in Frage zu stellen oder unter sozialen Kontakten zu leiden kann man lernen,
den eigenen Kraft-Haushalt richtig einzuschätzen.
Durch das Bewusstwerden bestimmter Zusammenhänge und eine daraus resultierende mögliche Selbstannahme der eigenen Verhaltensweisen,
kann ein möglicherweise angeknackstes SELBSTWERTGEFÜHL wieder in einen harmonischen Ausgleich gelangen.

Eine innerere ausgeglichene Waagschale
kann ein guter Startpunkt sein dafür…
gut für sich selbst zu sorgen, sich Anderen gegenüber authentisch zu äußern und
selbstbewusst zukünftige soziale Kontakte mit vollem Herzen genießen zu können.
(und zwar ohne ungutes Gefühl und schlechtes Gewissen…genau so lange wie man es eben genießen kann)

© Loubins Way

Gut für sich selbst zu sorgen, wird oft verwechselt bzw. verglichen mit dem Wort Egoismus

😊 💕 🤬 ⚡

Viele hochsensible Menschen stehen häufig unter Strom.
Sie fühlen sich durch ihre erhöhte Sinneswahrnehmung…
einer hohen Anzahl von wahrgenommenen äußeren Reizen wie Geräuschen, Gerüchen,
sowie tiefen Emotionen,
ihrer Empathie und vielem mehr, vielen Stressfaktoren ausgesetzt.
Dieses intensive Empfinden fordert, wenn auch zum Teil unbewusst, viel Energie und Kraft.

Um die Menge an Eindrücken verarbeiten und kompensieren zu können, benötigen viele vermehrte RUHE- und RÜCKZUGSZEITEN.
Damit geht einher, dass sie sich von bestimmten Dingen abgrenzen müssen.

Nehmen sie ihr Bedürfnis nach Ruhe dann wahr und äußern sich diesbezüglich anderen gegenüber bzw.
setzen Grenzen, um Freiraum für sich zu erhalten,
wird dieses Verhalten häufig als EGOISMUS betitelt…

Wenn es ganz schlimm kommt,

Hochsensibel anders

Hochsensibel „AnDeRs“
und doch im Einklang mit sich und der Welt 🌍

Unterscheidet man sich mit seinen Wesensmerkmalen von denen vieler anderer Menschen,
hat man es als hochsensitiver Mensch nicht immer leicht,
im Einklang mit sich selbst und der Welt zu sein.

Besonders wenn man sich häufig unverstanden,
sich nicht in seinem tiefsten Inneren wahrgenommen sowie angenommen,
oder sich nicht um seiner selbst willen geliebt fühlt.
Es ist ebenfalls nicht leicht im Einklang mit sich selbst zu sein, wenn man