Blog-Beiträge

Hochsensibler Sinnsucher…


Ich bin ein SINNSUCHER

Ich liebe es in die Tiefe zu gehen
und
Zusammenhänge zu verstehen.

Das Leben ganzheitlich zu erfassen
und zu erfühlen
macht mich glücklich.

Ein ehrliches Interesse an meiner Sehnsucht nach Tiefe und Sinn,
tut mir einfach nur gut
und beflügelt mich.

Lebensfreude und innere Freiheit sind mir wichtig,
Oberflächlichkeit hingegen ermüdet mich oft.

© Loubins Way

Versteckte Auslöser von Überreizungen bei hochsensiblen Menschen


🥺
Ihr Lieben, immer wieder einmal werde ich gefragt, wodurch viele hochsensible Menschen schneller als normalsensible Mitmenschen in eine Überreizung gelangen können.
Den meisten ist dabei bewusst, das Lautes und Grelles, sowie Menschenmassen, Trubel etc. dazu führen können.
Doch gibt es auch Auslöser, die man nicht sofort als solche erkennt.
Gerne möchte ich mit diesem Beitrag nochmals auf versteckte Auslöser hinweisen, in diesem Fall in Bezug auf das Bedürfnis nach Harmonie.
💕
HOCHSENSIBILITÄT UND DAS GROßE HARMONIEBEDÜRFNIS

Viele hochsensible Menschen fühlen sich erst richtig wohl,
wenn es auch den anderen um sie herum gut geht und möglichst alle friedlich und harmonisch miteinander auskommen.

Sie tragen ein hohes Bedürfnis nach einer tiefen HARMONIE in sich und gehen dafür oft, (häufig ganz unbewusst) über ihre eigenen Grenzen.
Besonders Unstimmigkeiten sind für viele kaum auszuhalten.
Scheint die Harmonie in Gefahr oder ist eine solche im Raum oder im Zusammensein mit anderen nicht spürbar,
versuchen viele Hochsensible an allen Ecken
zu beschwichtigen,
auszugleichen,
die Stimmung aufzuhellen,
Leichtigkeit zu verbreiten uvm.

Ein solches ständiges „auf der Hut sein“ kann sehr anstrengend sein, vor allem dadurch, weil viele Hochsensible Unstimmigkeiten häufig schon spüren, bevor diese ausgesprochen oder sichtbar werden.

Durch das Häufige „auf der Hut sein,“ geraten sie schnell in eine passive Daueranspannung und so kann es dann passieren, dass gerade weil sie die HARMONIE so lieben…selbst dabei in eine DISHARMONIE geraten.
Durch die mögliche Daueranspannung rückt der eigene innere Frieden oft in weite Ferne.

Das kann sogar so weit gehen, dass sie durch ihre SEHNSUCHT nach HARMONIE selbst stark ins Trudeln oder unter starken inneren Druck geraten können sowie sich ausgelaugt fühlen oder sich gar aggressiv verhalten.

Zu Missverständnissen kann es führen, wenn ein hochsensibles Wesen, welches sich selbst so sehr nach Harmonie sehnt, durch die potenzielle Daueranspannung so stark angespannt ist, dass es aufgrund dessen selbst nicht mehr harmonisch reagieren und handeln kann…

spätestens dann…
ist es für einen Außenstehenden schwer verständlich, dass ein ungehaltenes oder aggressives Verhalten mit einer SEHNSUCHT NACH HARMONIE zusammenhängen könnte.

Sätze wie: „DU willst hochsensibel sein… das ich nicht lache, so aggressiv wie DU bist… NIEMALS…
kennen sicherlich viele hochsensible Menschen.

Also all ihr Lieben, die sich selbst erst richtig wohl fühlen, wenn auch alle drumherum glücklich sind…
Vergesst euch selber nicht dabei und denkt immer daran, möglichst gut für euch selbst zu sorgen
sowie gut auf eure eigenen Grenzen zu achten,
damit euer großes Harmoniebedürfnis nicht zu Missverständnissen, Überanstrengung und ÜBERREIZUNG führt:
🍵

© Loubins Way

HOCHSENSIBLE KINDER (Geschichten aus dem Leben)

Von der wichtigen Suche nach den wahren Gründen mancher Herausforderungen der Hochsensibilität…
🔎

Manchmal ist es nötig und hilfreich, um drei Ecken zu denken, um bestimmte Herausforderungen zu verstehen und auflösen zu können.

Heute möchte ich euch einmal an einem Beispiel aufzeigen, wie wichtig es sein kann, in Bezug auf Lösungsversuche unterschiedlicher Herausforderungen, wie ein Detektiv, um drei Ecken zu denken,
denn nicht immer ist das Naheliegende auch das, was wirklich dahintersteckt.

In diesem Beispiel geht es um einen Jungen, der von klein auf immer schon etwas empfindlich reagiert hat in Bezug auf die Auswahl seiner Kleidung.
Schon als Baby mochte er viel lieber die weichen anschmiegsamen Kleidungsstücke und machte sich schnell bemerkbar, wenn diese weichen Lieblingsstücke einmal nicht zum Einsatz kamen.
Seine Eltern haben sich von Anfang an auf empathische Art und Weise auf sein Bedürfnis eingestellt und so wurde die Kleidung häufig dementsprechend ausgesucht. (z.B. Baumwolle, Fleece und so weiter.)
Was für ein Glück für den Jungen, dass die Eltern seine Empfindungen von Anfang an wahrgenommen und ernstgenommen haben.
Nur allzu oft ist das nicht der Fall und so hören viele Kinder Sätze wie: „jetzt hör doch mal auf zu nerven, das kratzt doch gar nicht, stell dich nicht so an, was du nur wieder hast, das ist auf gar keinen Fall zu eng, schau mal wie locker das sitzt und so weiter und so fort…

Der Junge in diesem Beispiel hat es da wirklich gut, denn seine Eltern nehmen seine Empfindungen ernst.

Als der Junge jedoch in den Kindergarten kam, verschlimmerte sich sein Empfindsamkeit in Bezug auf die Kleidung so extrem, dass es kaum noch möglich war, ihm überhaupt etwas anzuziehen.
Der ansonsten sehr sensible und eher ruhige Junge wurde zunehmend aggressiver in Bezug auf das Anziehen seiner Kleidung.
Schreien und auch hauen wurden immer häufiger.

Die Eltern standen vor einem Rätsel und versuchten, was was ihnen möglich erschien, in Bezug auf die Auswahl der Kleidung.
Sie recherchierten im Internet und kauften Stoffe aus Leinen, Seide und was sie nicht noch alles finden konnten.
Wirklich geholfen hat es leider nicht.

Fortan war es für die Familie schlichtweg einfach nur noch Stress, das Haus verlassen zu müssen.
Zu Hause war es zumindestens möglich, ihm weiche Schlafanzüge anzubieten, die er dann auch trug.

Da die Eltern den Jungen aber nicht mit einem Schlafanzug in den Kindergarten gehen lassen wollten, bzw mit aus dem Haus nehmen wollten und konnten, war guter Rat teuer.

Da die ausgiebige Recherche in Bezug auf weiche und leichte Stoffe nicht geholfen hat, war es nun an der Zeit zu schauen, was ein anderer möglicher Auslöser für diese extreme Sensibilität in Bezug auf die Kleidung sein könnte.

Schon im ersten Gespräch mit den Eltern wurde deutlich, dass der Junge nicht gerne in den Kindergarten ging.
Auch im Kindergarten verhielt sich der Junge entgegengesetzt seines eigentlichen Naturells sanft und eher still zu sein, schon in den frühen Morgenstunden häufig aggressiv.
Die Eltern hatten das Gefühl, dass die Herausforderung mit der Kleidung der Grund dafür war.

Auch den Erzieherinnen gegenüber erwähnten sie diese Herausforderung mit der Kleidung und erklärten diesen, dass die Wahrscheinlichkeit groß wäre, dass die Aggressionen des Jungens auch im Kindergarten daher kämen.
Diese Erklärung erschien den Erzieherinnen plausibel und so wurde im Kindergarten ebenfalls versucht, in Bezug auf die Kleidung im positiven Sinne mit dem Jungen umzugehen.

…………………………

Durch die Gespräche mit den Eltern wurde mir nach und nach immer bewusster, dass mit großer Wahrscheinlichkeit nicht die Kleidung die Ursache war, sondern eine Überreizung im Kindergarten.
Der hochsensible Junge hat extrem auf die Lautstärke, auf die vielen visuellen Reize sowie auf die vielen Kinder reagiert.
Durch seine stark ausgeprägte Wahrnehmungsfähigkeit, die er als hochsensibler Junge in sich trägt, war er schlichtweg überreizt.

Was hat geholfen?!?

Die Eltern sowie auch die Erzieher in Bezug auf die Wesensmerkmale der Hochsensibilität zu sensibilisieren, war der erste Schritt zur Verbesserung seines Befindens.
Die Erkenntnis, dass hochsensible Kinder immer auf Empfang sind und viel wahrnehmen, dass sie die Reize in der Tiefe verarbeiten müssen und noch vieles mehr, durch dass sie schnell in eine Überreizung gelangen können, hat aufgezeigt,
dass der Junge unter anderem beispielsweise viele Auszeiten benötigt, um die ganzen Eindrücke kompensieren zu können.

Zu Hause sowie auch im Kindergarten wurden Reize minimiert und Entspannungsmöglichkeiten angeboten.

Und was soll ich sagen, innerhalb kürzester Zeit, veränderte sich das taktile Empfinden des Jungens wieder hin zu einer gewissen Normalität.
Natürlich war er weiterhin besonders glücklich in seinen heißgeliebten Baumwoll- und Fleecekleidungsstücken, doch war seine extreme Ablehnung der Kleidung gegenüber nach und nach kaum noch aktuell.
Auch den Kindergarten suchte er nach und nach mit immer mehr Freude auf.

Was für ein wundervolles Ende der Geschichte,
Die Eltern haben einfach nicht aufgegeben, um herauszufinden warum es ihrem Kind nicht gut geht, das ist so wichtig, da
die Kinder selbst meistens nicht benennen können, was genau ihnen fehlt, obwohl sie unter der Situation leiden.

Wundervoll war auch, dass die Erzieher so aufgeschlossen waren, dem Thema gegenüber.

Also ihr lieben,
seid DETEKTIVE… wenn ihr ein hochsensibles Wesen in eurem Umfeld habt.
Schaut in alle Richtungen und um DREI ECKEN herum, um den wirklichen Auslöser für bestimmte Herausforderungen zu finden.

Auf diese Art und Weise kann das Kind sich in seiner Hochsensibilität verstanden und angenommen fühlen, sich selbst verstehen und annehmen sowie sich als wunderbares Wesen empfinden und sein positives Potential entfalten.

© Loubins Way

Harmonie JA… aber NICHT um jeden Preis


💜
Ihr lieben Empathen, nicht vergessen…
lebt euer Harmoniebedürfnis und liebt, was das Zeug hält… aber eben auch euch selbst.
😉
Dazugelernt…
Ach was ist das doch für eine schöne Sache im Leben… noch dazuzulernen und zu erkennen, dass die Wertschätzung und der liebevolle Umgang sich selbst gegenüber mindestens genauso wichtig sind, wie die Sehnsucht vieler hochsensibler Menschen, nach einem liebevollen, harmonischen Miteinander.
© Loubins Way

Wundervolle Gaben der Hochsensibilität

(Positives to go)

Viele hochsensible Menschen haben eine große Vorstellungskraft und sind sehr kreativ.
Die ausgeprägte und vielfältige Vorstellungskraft ist ein großes und starkes Fundament für die Kreativität und den wundervollen Ideenreichtum.

Herangehensweisen in Bezug auf ganz unterschiedliche Themenbereiche sind oft geprägt von einer ausgeprägten Vielfalt an Möglichkeiten.

Verknüpfungen unterschiedlichster Couleur werden häufig mit einer Leichtigkeit gebildet, die an Ideenreichtum nicht mangelt, so können schnell viele unterschiedliche neue Impulse gesetzt werden.

Kleinste Signale reichen häufig schon aus, um neue Ideen wachsen zu lassen.

Das ist doch wirklich eine ganz wundervolle Gabe…
Mach sie dir doch wieder einmal bewusst, wenn du sie in dir trägst, nutze sie oder freu dich einfach mal wieder darüber.

© Loubins Way

Empathie

Was tun, wenn ein hohes Maß an Empathie WEHTUT
(weil du dich beispielsweise im Leid der Welt verlierst)

Sicher kennst Du das Gefühl, das deine Empathie manchmal so stark ist,
dass sie beinahe schon Schmerzen auslöst, vor allem dann, wenn du demjenigen, dem deine Empathie gilt, aktiv keine Unterstützung schenken kannst.
Ein solches Gefühl kennen viele hochsensible Menschen, denn sie verschmelzen oft so sehr mit den Gefühlen anderer, dass sie kaum die Möglichkeit finden sich abzugrenzen.

Als besonders anstrengend empfinden es viele von ihnen, dass es an so vielen Orten auf der Welt so viel Leid gibt, welches sie aus der Ferne beim besten Willen nicht abwenden oder lindern können.
Oft entsteht daraus eine Hilflosigkeit, die wie gesagt, häufig als schmerzhaft empfunden wird.
Dabei stehen viele Empathen nicht nur den äußeren Begebenheiten hilflos gegenüber,
nein… oft fühlen sie sich zusätzlich hilflos gegenüber ihren eigenen starken empathischen Gefühlen,
die darüber hinaus, von vielen Mitmenschen im persönlichen Umfeld, in der persönlich wahrgenommenen Intensität kaum nachvollzogen werden können.
So fühlen sie sich häufig ein stückweit verloren in einer gefühlt „viel zu rauen Welt.“

DIE GABE DER EMPATHIE NUTZEN
Um sich nicht selbst zu verlieren, sondern die Gabe der Empathie im positiven Sinne zu nutzen oder auch ins Weltgeschehen einfließen zu lassen, ist es zunächst einmal wichtig,
sich bewusst zu machen, dass man die ganze Welt nicht retten kann… So traurig es ist, es ist wie es ist.
Sicherlich löst diese Tatsache bei vielen eine große innere Traurigkeit oder auch das Gefühl der Hilflosigkeit aus, doch anstatt sich darin zu verlieren ist es wesentlich sinnvoller, an den Orten zu agieren und aktiv zu sein, an denen die Empathie einen Teil der Welt und wenn es auch nur ein ganz kleiner und naheliegender ist, bereichern kann.

Aus dem Gefühl der Hilflosigkeit herauszukommen kann gelingen, indem man Sinnhaftigkeit findet durch Aktion.
Aktiv etwas im Bereich des Möglichen zu unterstützen, lässt einen dann oft auch etwas besser kompensieren, dass es Orte gibt, an denen keine Unterstützung möglich ist.
Der Tropfen auf dem heißen Stein zu sein, ist besser als still zu leiden,
deshalb ist es gut ,
aus der Machtlosigkeit herauszukommen und diese umzuwandeln in liebevolle Aktion.
Du kannst beitragen, was du beizutragen in der Lage bist.

Aus einem starken passiven Mitgefühl bzw. einem häufig schmerzenden Mitleid herauszutreten…
und dorthin zu gelangen, den Wert einer AKTIVEN Handlung zu entdecken.
erfordern jedoch manchmal Mut, Überwindung oder ein gewisses Aufraffen. 😉

Doch es lohnt sich, denn es ist wichtig und wunderschön zu spüren,
dass selbst der kleinste Tropfen auf dem heißen Stein… ein unendlich wichtiger sein kann.
Den ersten Schritt heraus aus einem hilflosen Gefühl, hinein in eine Aktion zu wagen, kann unendlich unterstützend und befreiend sein.
Manchmal bewegt schon ein Lächeln allein so viel auf dieser Welt.

Kleine und feine empathische Reaktionen und Handlungen, sind dabei genauso heilbringend wie große
und das schöne ist, jeder einzelne kann seine wunderbaren Stärken der Empathie in AKTIONEN umwandeln.

Fazit:
Empathie ist etwas Kraftvolles, auch wenn sie manchmal Auslöser ist für eine tiefe Traurigkeit oder Hilflosigkeit.
Ein einzelnes Herz kann das Leid der Welt nicht heilen
aber diejenigen, denen deine Empathie und deine Aufmerksamkeit entgegen fließt,
sind dem Glück ein Stückchen näher.
Alleine dafür ist es so wundervoll, wenn es dir gelingt, deine Empathie in die richtigen Bahnen zu lenken.
💕
© Loubins Way

Abgrenzen

Happy hochsensibel

AUSZEITEN
sind dringend nötig,
vor allem für
Vielfühler.

Es gibt immer wieder einmal Momente im Leben,
die eine kurzfristige Verschnaufpause, bzw. eine innere Abgrenzung nötig machen.

Vor allem dann,
wenn man mit sehr
feinen Antennen und
ausgeprägten SINNEN
durch das Leben geht.

Tiefes Mitgefühl,
eine große Empathie,
ein stark ausgeprägter Gerechtigkeitssinn und vieles mehr,
können dazu führen,
dass man sich für alles und jeden mitverantwortlich fühlt
und erschweren somit
eine gesunde Distanzierung zu bestimmten Dingen.

Im Leben begegnet man, als hochsensibler Mensch, häufig Situationen oder Herausforderungen,
in denen die eigene Gefühlswelt stark angesprochen oder gefordert ist.

In solchen Momenten eine gesunde Distanzierung zwischen dem Erlebten, sowie
den damit verbundenen Gefühlen hinzubekommen,
ja
dabei sogar ein ausgewogenes Verhältnis beizubehalten, ist nicht immer einfach und bedarf manchmal
einer gewissen vorübergehenden Abgrenzung, dem Geschehen, bzw. den eigenen Gefühlen gegenüber.

Ein jeder empfindet auf ganz unterschiedliche Art und Weise
und so gibt es individuell die unterschiedlichsten Auslöser,
die Anlass geben zu einer möglichen nötigen Abgrenzung.

Der eine benötigt eine solche
bei intensiven kontroversen Gesprächsrunden,
andere z.B. im Zusammensein mit vielen Menschen
oder in einer vielleicht
etwas anstrengenderen Kommunikation mit einem Gesprächspartner.
Wieder andere verlieren sich in ihren Gefühlen in Bezug auf bestimmte Situationen,
die ihnen ungerecht erscheinen…
usw…

Es gibt viele Situationen im Leben, in denen es sinnvoll ist,
für einen Moment aus dem
GEFÜHLSKREISLAUF herauszutreten.

Stellt man für sich selber fest,
dass man
nicht mehr ZENTRIERT
ist
und äußere Eindrücke die eigene Gefühlswelt zu stark
einnehmen oder umhüllen,
kann es, wie eben geschrieben, ein wichtiger Schritt sein sich abzugrenzen
um sich neu zu sortieren.

Ist die Waagschale der Ausgeglichenheit zwischen einer Sachlage
und den Gefühlen
aus dem Lot geraten,
können die folgenden drei Schritte einem kurzfristig dabei helfen, sich neu zu sortieren.

  1. Zentrierung
  2. mentale Abgrenzung
  3. energetische Abgrenzung

Der erste Schritt ist das

ZENTRIEREN
1.
ICH ZENTRIERE MICH
um den Kontakt zu mir selbst wiederherzustellen.

Um sich in seinem eigenen Körper wieder als Ganzes wahrzunehmen
und nicht nur in der Gefühlswelt hängen zu bleiben
hilft es,
tief durchzuatmen… einen Moment lang über den Atem zur Ruhe zu gelangen
und den eigenen Körper eventuell leicht abzuklopfen.

(Einen Moment lang ruhig zu atmen oder aber auch den Körper abzuklopfen,
führen zu einer positiven Wahrnehmung seiner Selbst.)

Befindet man sich jedoch gerade z.b. in einer Besprechungsrunde
oder mitten im Gespräch mit einem Gegenüber, könnte ein nötiges Abklopfen
z.B. im Sitzen unter dem Tisch…
ungesehen auf dem Oberschenkel erfolgen,
ein tiefes Einatmen vielleicht mit einer körperlichen Geste hin zum Schuh verbunden werden,
den man fiktiv zubindet o.ä.)

Wer nicht die Möglichkeit hat im Beisein anderer in eine solche Form der kurzfristigen Zentrierung zu gelangen,
sollte die Möglichkeit für sich wählen,
für einen Moment einen andern Ort aufzusuchen zb. das WC o.ä.
um sich selbst wieder im GANZEN wahrzunehmen.

Selbst die kürzeste Zentrierung löst schon etwas Entspannung und Klarheit aus.

2.
ICH GRENZE MICH MENTAL AB
und finde
für mich heraus,
wo meine Grenzen verlaufen, was nicht geht oder
was für mich in Ordnung ist.

Darüber erlange ich ein klareres Bewusstsein über meine eigenen Bedürfnisse in Bezug auf die Situation
und bekomme die Möglichkeit,
in eine gewisse Klarheit zurückzukommen,
die Situation neu zu betrachten und eventuell auch Lösungen zu finden.

(Ist man erst einmal zentriert,
finden die meisten Menschen sehr schnell für sich heraus, was ihnen gerade missfällt oder ob ein…
bzw. welches Handeln nötig ist.)

Durch das Herausfinden der eigenen Befindlichkeiten und Bedürfnisse,
ist man meist in kürzester Zeit in der Lage, Entscheidungen zu treffen sowie individuelle Lösungen zu finden.

3.
ICH GRENZE MICH ENERGETISCH AB
und nutze zu meinem Schutz und zu meiner Abgrenzung, meine imaginäre Vorstellungskraft.

Hat man nicht die Möglichkeit tief und ruhig zu atmen,
sich abzuklopfen
oder kurzfristig einen anderen Ort aufzusuchen,
besteht die Möglichkeit sich energetisch abzuschirmen.

Auf diese Art und Weise gelangt man an einen Ort der Ruhe in sich selbst, ohne dabei eventuell
für andere sichtbare Zeichen zu setzen.

Zu diesem Schritt bedarf es lediglich einer
IMAGINÄREN VORSTELLUNGSKRAFT.

Man erschafft sich eine imaginäre energetische Grenze um sich herum.
Das kann je nach eigener Vorstellung z.B
eine Schutzmauer,
eine wärmende Decke,
ein schützender Kristall,
Energie die einem umhüllt o.ä.
sein.

Diese gedachte Grenze hält dann fern, was einem gerade nicht bekommt
und gibt einem Raum zur inneren Zentrierung.

Hinter dem jeweils individuell vorgestellten imaginären Schutz
ist es dann möglich,
sich kurzfristig
sicher und geborgen zu fühlen und
zu sich im Ganzen zurückzufinden.

Auf diese Art und Weise kann eine innere Ruhe eintreten,
die ermöglicht
neue Handlungsmöglichkeiten für sich zu finden,
sowie Entscheidungen zu treffen.

Abgrenzung,
eine kleine Besinnung,
eine kleine Auszeit,
eine kurze Pause…
können Wunder bewirken.

Also gönnt sie euch so oft wie möglich 😉

© Loubins Way

Hochsensible Gaben im Beruf Empathie heißt nicht… ich kann nur streicheln

🕊️
Empathen sind im Beruf im allgemeinen aber auch in Führungspositionen wichtig.

Mit dem Begriff Empathie,
assoziieren viele Menschen unter anderem häufig ein
ausgeprägtes Feingefühl sowie eine
hohe Aufmerksamkeit und Achtsamkeit einem Anderen gegenüber…

Darüber hinaus wird unter dem Begriff Empathie oft aber auch ein…
häufiges über die eigenen Grenzen gehen,
schnelles Ermüden,
zu weich für diese Welt zu sein,
für Führungspositionen ungeeignet zu sein, da der Einsatz der Ellbogen fehlt
usw. usw.
zugeordnet.

Viele Empathen kennen die folgenden Sätze:
💭 Du bist zu weich für diese Welt
💭 Deine Bedürfnisse sind realitätsfern
💭 Gefühle sind nicht angebracht, wenn du es zu etwas bringen willst
💭 Leg dir lieber erstmal ein dickes Fell zu, bevor du dich dort bewirbst
💭 Wie willst du dich im Beruf durchsetzen, wenn du immer alle unter einen Hut kriegen willst
💭 Mit Friede Freude Eierkuchen ist es nicht getan
usw. usw.

Gerade in der Berufswelt, werden die Stärken empfindsamer Menschen häufig unterschätzt.

DOCH SIND BESONDERS IN DER HEUTIGEN ZEIT EMPATHISCHE MENSCHEN IM BERUF UND AUCH IN FÜHRUNGSPOSITIONEN GEFRAGT

Empathen haben eine hohe soziale Kompetenz und eine gute Teamfähigkeit.
Viele Gaben, die man als hochsensibler und empathischer Mensch in sich trägt, können
gerade im Beruf von großer Bedeutung sein.
Besonders dann, wenn die Rahmenbedingungen passen, kann man die Gaben der Empathie in den Tätigkeitsbereich einfließen lassen.

Als empathischer Mensch kannst du dich meist gut auf das Verhalten deiner Kollegen, Mitarbeiter oder auch Kunden einstellen und dieses im voraus oft gut einschätzen.

In Bezug auf Friede Freude Eierkuchen, geht es auch nicht darum, es jedem Recht zu machen, es geht eher darum, dass man als empathischer Mensch, einen wertschätzenden Umgang zu seinen Mitmenschen, Kollegen oder auch Kunden hat.

Im Unterschied zu den häufigen Macht-Demonstrationen vieler Führungskräfte,
ist es gerade in heutigen Zeiten gefragt, den Mitmenschen mit einer authentischen und ehrlichen Wertschätzung gegenüber zu treten.

Empathie kann einen Mangel an Menschlichkeit, der so manchen Mitarbeiter, Kollegen oder Kunden unsicher werden lässt, ausgleichen.
Ein Mensch, der sich wertgeschätzt fühlt, arbeitet auch viel effizienter und mit viel mehr Freude als jemand, der sich unterdrückt, nicht wirklich angenommen und gesehen bzw. bevormundet fühlt.

Auch der bei vielen Empathen stark ausgeprägte Gerechtigkeitssinn ist häufig ein guter Ratgeber in Bezug auf ein gut funktionierendes Miteinander.

Also ihr lieben Empathen,
macht euch eure Stärken bewusst und lasst euch nicht verunsichern von einer landläufigen Meinung,
ein Empath kann nur streicheln…
😉

© Loubins Way

Hochsensibilität und der SECHSTE SINN

Hochsensible Menschen
haben häufig eine überproportional ausgeprägte sensible Wahrnehmungsfähigkeit.

Oft ist es eine Mischung von zwei bis drei der fünf Sinne (sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen) die bei ihnen besonders ausgeprägt sind.

Manche reagieren auf Licht und Farben besonders stark, manche wiederum auf Geräusche und Gerüche oder haben ein ausgeprägtes und feinsinniges Geschmacksempfinden.
Andere wiederum sind u.a. extrem empfindlich in Bezug auf Empfindungen auf der Haut oder auch in Bezug auf bestimmte Berührungen.

In Bezug auf die sensible Wahrnehmungsfähigkeit ist vielen Hochsensiblen gemein,
dass sie aufgrund dessen häufig missverstanden oder gar als etepetete, überzogen oder pingelig bezeichnet, sowie zum Teil auch abgelehnt werden.

Wo im Miteinander, ein tiefes Verständnis, sowie eine Akzeptanz für die ausgeprägten fünf Sinne mancherorts schon nur unzureichend vorhanden ist, ist dann meist auch kaum ein Verständnis in Bezug auf den sechsten Sinn vorhanden…
und man fühlt sich, mit seinen Empfindungen, belächelt, ausgegrenzt oder bewertet.

DER SECHSTE SINN

Über die 5 Sinne, sowie auch über viele alltägliche Wahrnehmungen hinaus,
nehmen viele hochsensible Menschen oft auch andere Energien wahr,
die für viele normal-sensible kaum oder gar nicht greifbar sind.
Auch Visionen und Ahnungen sind ihnen häufig nicht fremd.

Hochsensible mit dem sechsten Sinn sind diejenigen,
die man in der Regel als hellsichtig oder hellfühlig bezeichnet, die übersinnliche Wahrnehmungen haben
und häufig einen Hang zum Spirituellen in sich tragen.

Viele ihrer Wahrnehmungen und Empfindungen,
die auch Einflüsse außerhalb der normalen Wirklichkeit mit einschliessen,
können Sie oft selbst über lange Zeiträume hinweg gar nicht einordnen,
da sie sich mit diesen Empfindungen in der Gesellschaft kaum spiegeln
und sich darüber hinaus in ihrem persönlichen Umfeld oft gar nicht darüber austauschen können,
bzw. auch schief angeguckt werden, wenn sie darüber sprechen.

Das Unverständnis und die Ablehnung können dazu führen, dass HSP beginnen, an ihrem sechsten Sinn zu zweifeln oder aber sich mit diesem Sinne abgelehnt fühlen und diesen aufgrund dessen unterdrücken oder verleugnen.

Doch der sechste Sinn ist,
genau wie die anderen fünf Sinne,
ein ganz wunderbarer Sinn…
Ein Sinn, der auf seine ganz individuelle Art und Weise Sinn macht…
😉

Er ist eine Gabe, die angenommen, respektiert, gelebt und geliebt werden möchte.

Deshalb ist es meiner Meinung nach wichtig, sich als hochsensibler Mensch mit einer ausgeprägten Wahrnehmungsfähigkeit immer wieder ins Gedächtnis rufen,
dass Menschen unterschiedlich wahrnehmen und empfinden und das das so auch in Ordnung ist.

Es ist nicht nötig
sich immer wieder selbst zu hinterfragen oder abzulehnen oder aber hinterfragt und abgelehnt zu werden.

Von Bedeutung hingegen ist es wahrzunehmen, dass jeder Mensch ganz unterschiedliche individuelle Grenzen der Wahrnehmung in sich trägt
und das aufgrund dessen eine gegenseitige Offenheit und Akzeptanz von hoher Bedeutung sind.

Also ihr lieben sensitven Mitmenschen, fühlt und nehmt wahr,
auf eure ganz eigene Art und Weise und lasst euch diese WAHRNEHMUNGSBEGABUNG von niemanden ausreden,
auch nicht von euch selbst…

© Loubins Way