Monat: Januar 2022

Abgrenzen

Happy hochsensibel

AUSZEITEN
sind dringend nötig,
vor allem für
Vielfühler.

Es gibt immer wieder einmal Momente im Leben,
die eine kurzfristige Verschnaufpause, bzw. eine innere Abgrenzung nötig machen.

Vor allem dann,
wenn man mit sehr
feinen Antennen und
ausgeprägten SINNEN
durch das Leben geht.

Tiefes Mitgefühl,
eine große Empathie,
ein stark ausgeprägter Gerechtigkeitssinn und vieles mehr,
können dazu führen,
dass man sich für alles und jeden mitverantwortlich fühlt
und erschweren somit
eine gesunde Distanzierung zu bestimmten Dingen.

Im Leben begegnet man, als hochsensibler Mensch, häufig Situationen oder Herausforderungen,
in denen die eigene Gefühlswelt stark angesprochen oder gefordert ist.

In solchen Momenten eine gesunde Distanzierung zwischen dem Erlebten, sowie
den damit verbundenen Gefühlen hinzubekommen,
ja
dabei sogar ein ausgewogenes Verhältnis beizubehalten, ist nicht immer einfach und bedarf manchmal
einer gewissen vorübergehenden Abgrenzung, dem Geschehen, bzw. den eigenen Gefühlen gegenüber.

Ein jeder empfindet auf ganz unterschiedliche Art und Weise
und so gibt es individuell die unterschiedlichsten Auslöser,
die Anlass geben zu einer möglichen nötigen Abgrenzung.

Der eine benötigt eine solche
bei intensiven kontroversen Gesprächsrunden,
andere z.B. im Zusammensein mit vielen Menschen
oder in einer vielleicht
etwas anstrengenderen Kommunikation mit einem Gesprächspartner.
Wieder andere verlieren sich in ihren Gefühlen in Bezug auf bestimmte Situationen,
die ihnen ungerecht erscheinen…
usw…

Es gibt viele Situationen im Leben, in denen es sinnvoll ist,
für einen Moment aus dem
GEFÜHLSKREISLAUF herauszutreten.

Stellt man für sich selber fest,
dass man
nicht mehr ZENTRIERT
ist
und äußere Eindrücke die eigene Gefühlswelt zu stark
einnehmen oder umhüllen,
kann es, wie eben geschrieben, ein wichtiger Schritt sein sich abzugrenzen
um sich neu zu sortieren.

Ist die Waagschale der Ausgeglichenheit zwischen einer Sachlage
und den Gefühlen
aus dem Lot geraten,
können die folgenden drei Schritte einem kurzfristig dabei helfen, sich neu zu sortieren.

  1. Zentrierung
  2. mentale Abgrenzung
  3. energetische Abgrenzung

Der erste Schritt ist das

ZENTRIEREN
1.
ICH ZENTRIERE MICH
um den Kontakt zu mir selbst wiederherzustellen.

Um sich in seinem eigenen Körper wieder als Ganzes wahrzunehmen
und nicht nur in der Gefühlswelt hängen zu bleiben
hilft es,
tief durchzuatmen… einen Moment lang über den Atem zur Ruhe zu gelangen
und den eigenen Körper eventuell leicht abzuklopfen.

(Einen Moment lang ruhig zu atmen oder aber auch den Körper abzuklopfen,
führen zu einer positiven Wahrnehmung seiner Selbst.)

Befindet man sich jedoch gerade z.b. in einer Besprechungsrunde
oder mitten im Gespräch mit einem Gegenüber, könnte ein nötiges Abklopfen
z.B. im Sitzen unter dem Tisch…
ungesehen auf dem Oberschenkel erfolgen,
ein tiefes Einatmen vielleicht mit einer körperlichen Geste hin zum Schuh verbunden werden,
den man fiktiv zubindet o.ä.)

Wer nicht die Möglichkeit hat im Beisein anderer in eine solche Form der kurzfristigen Zentrierung zu gelangen,
sollte die Möglichkeit für sich wählen,
für einen Moment einen andern Ort aufzusuchen zb. das WC o.ä.
um sich selbst wieder im GANZEN wahrzunehmen.

Selbst die kürzeste Zentrierung löst schon etwas Entspannung und Klarheit aus.

2.
ICH GRENZE MICH MENTAL AB
und finde
für mich heraus,
wo meine Grenzen verlaufen, was nicht geht oder
was für mich in Ordnung ist.

Darüber erlange ich ein klareres Bewusstsein über meine eigenen Bedürfnisse in Bezug auf die Situation
und bekomme die Möglichkeit,
in eine gewisse Klarheit zurückzukommen,
die Situation neu zu betrachten und eventuell auch Lösungen zu finden.

(Ist man erst einmal zentriert,
finden die meisten Menschen sehr schnell für sich heraus, was ihnen gerade missfällt oder ob ein…
bzw. welches Handeln nötig ist.)

Durch das Herausfinden der eigenen Befindlichkeiten und Bedürfnisse,
ist man meist in kürzester Zeit in der Lage, Entscheidungen zu treffen sowie individuelle Lösungen zu finden.

3.
ICH GRENZE MICH ENERGETISCH AB
und nutze zu meinem Schutz und zu meiner Abgrenzung, meine imaginäre Vorstellungskraft.

Hat man nicht die Möglichkeit tief und ruhig zu atmen,
sich abzuklopfen
oder kurzfristig einen anderen Ort aufzusuchen,
besteht die Möglichkeit sich energetisch abzuschirmen.

Auf diese Art und Weise gelangt man an einen Ort der Ruhe in sich selbst, ohne dabei eventuell
für andere sichtbare Zeichen zu setzen.

Zu diesem Schritt bedarf es lediglich einer
IMAGINÄREN VORSTELLUNGSKRAFT.

Man erschafft sich eine imaginäre energetische Grenze um sich herum.
Das kann je nach eigener Vorstellung z.B
eine Schutzmauer,
eine wärmende Decke,
ein schützender Kristall,
Energie die einem umhüllt o.ä.
sein.

Diese gedachte Grenze hält dann fern, was einem gerade nicht bekommt
und gibt einem Raum zur inneren Zentrierung.

Hinter dem jeweils individuell vorgestellten imaginären Schutz
ist es dann möglich,
sich kurzfristig
sicher und geborgen zu fühlen und
zu sich im Ganzen zurückzufinden.

Auf diese Art und Weise kann eine innere Ruhe eintreten,
die ermöglicht
neue Handlungsmöglichkeiten für sich zu finden,
sowie Entscheidungen zu treffen.

Abgrenzung,
eine kleine Besinnung,
eine kleine Auszeit,
eine kurze Pause…
können Wunder bewirken.

Also gönnt sie euch so oft wie möglich 😉

© Loubins Way

Hochsensible Gaben im Beruf Empathie heißt nicht… ich kann nur streicheln

🕊️
Empathen sind im Beruf im allgemeinen aber auch in Führungspositionen wichtig.

Mit dem Begriff Empathie,
assoziieren viele Menschen unter anderem häufig ein
ausgeprägtes Feingefühl sowie eine
hohe Aufmerksamkeit und Achtsamkeit einem Anderen gegenüber…

Darüber hinaus wird unter dem Begriff Empathie oft aber auch ein…
häufiges über die eigenen Grenzen gehen,
schnelles Ermüden,
zu weich für diese Welt zu sein,
für Führungspositionen ungeeignet zu sein, da der Einsatz der Ellbogen fehlt
usw. usw.
zugeordnet.

Viele Empathen kennen die folgenden Sätze:
💭 Du bist zu weich für diese Welt
💭 Deine Bedürfnisse sind realitätsfern
💭 Gefühle sind nicht angebracht, wenn du es zu etwas bringen willst
💭 Leg dir lieber erstmal ein dickes Fell zu, bevor du dich dort bewirbst
💭 Wie willst du dich im Beruf durchsetzen, wenn du immer alle unter einen Hut kriegen willst
💭 Mit Friede Freude Eierkuchen ist es nicht getan
usw. usw.

Gerade in der Berufswelt, werden die Stärken empfindsamer Menschen häufig unterschätzt.

DOCH SIND BESONDERS IN DER HEUTIGEN ZEIT EMPATHISCHE MENSCHEN IM BERUF UND AUCH IN FÜHRUNGSPOSITIONEN GEFRAGT

Empathen haben eine hohe soziale Kompetenz und eine gute Teamfähigkeit.
Viele Gaben, die man als hochsensibler und empathischer Mensch in sich trägt, können
gerade im Beruf von großer Bedeutung sein.
Besonders dann, wenn die Rahmenbedingungen passen, kann man die Gaben der Empathie in den Tätigkeitsbereich einfließen lassen.

Als empathischer Mensch kannst du dich meist gut auf das Verhalten deiner Kollegen, Mitarbeiter oder auch Kunden einstellen und dieses im voraus oft gut einschätzen.

In Bezug auf Friede Freude Eierkuchen, geht es auch nicht darum, es jedem Recht zu machen, es geht eher darum, dass man als empathischer Mensch, einen wertschätzenden Umgang zu seinen Mitmenschen, Kollegen oder auch Kunden hat.

Im Unterschied zu den häufigen Macht-Demonstrationen vieler Führungskräfte,
ist es gerade in heutigen Zeiten gefragt, den Mitmenschen mit einer authentischen und ehrlichen Wertschätzung gegenüber zu treten.

Empathie kann einen Mangel an Menschlichkeit, der so manchen Mitarbeiter, Kollegen oder Kunden unsicher werden lässt, ausgleichen.
Ein Mensch, der sich wertgeschätzt fühlt, arbeitet auch viel effizienter und mit viel mehr Freude als jemand, der sich unterdrückt, nicht wirklich angenommen und gesehen bzw. bevormundet fühlt.

Auch der bei vielen Empathen stark ausgeprägte Gerechtigkeitssinn ist häufig ein guter Ratgeber in Bezug auf ein gut funktionierendes Miteinander.

Also ihr lieben Empathen,
macht euch eure Stärken bewusst und lasst euch nicht verunsichern von einer landläufigen Meinung,
ein Empath kann nur streicheln…
😉

© Loubins Way

Hochsensibilität und der SECHSTE SINN

Hochsensible Menschen
haben häufig eine überproportional ausgeprägte sensible Wahrnehmungsfähigkeit.

Oft ist es eine Mischung von zwei bis drei der fünf Sinne (sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen) die bei ihnen besonders ausgeprägt sind.

Manche reagieren auf Licht und Farben besonders stark, manche wiederum auf Geräusche und Gerüche oder haben ein ausgeprägtes und feinsinniges Geschmacksempfinden.
Andere wiederum sind u.a. extrem empfindlich in Bezug auf Empfindungen auf der Haut oder auch in Bezug auf bestimmte Berührungen.

In Bezug auf die sensible Wahrnehmungsfähigkeit ist vielen Hochsensiblen gemein,
dass sie aufgrund dessen häufig missverstanden oder gar als etepetete, überzogen oder pingelig bezeichnet, sowie zum Teil auch abgelehnt werden.

Wo im Miteinander, ein tiefes Verständnis, sowie eine Akzeptanz für die ausgeprägten fünf Sinne mancherorts schon nur unzureichend vorhanden ist, ist dann meist auch kaum ein Verständnis in Bezug auf den sechsten Sinn vorhanden…
und man fühlt sich, mit seinen Empfindungen, belächelt, ausgegrenzt oder bewertet.

DER SECHSTE SINN

Über die 5 Sinne, sowie auch über viele alltägliche Wahrnehmungen hinaus,
nehmen viele hochsensible Menschen oft auch andere Energien wahr,
die für viele normal-sensible kaum oder gar nicht greifbar sind.
Auch Visionen und Ahnungen sind ihnen häufig nicht fremd.

Hochsensible mit dem sechsten Sinn sind diejenigen,
die man in der Regel als hellsichtig oder hellfühlig bezeichnet, die übersinnliche Wahrnehmungen haben
und häufig einen Hang zum Spirituellen in sich tragen.

Viele ihrer Wahrnehmungen und Empfindungen,
die auch Einflüsse außerhalb der normalen Wirklichkeit mit einschliessen,
können Sie oft selbst über lange Zeiträume hinweg gar nicht einordnen,
da sie sich mit diesen Empfindungen in der Gesellschaft kaum spiegeln
und sich darüber hinaus in ihrem persönlichen Umfeld oft gar nicht darüber austauschen können,
bzw. auch schief angeguckt werden, wenn sie darüber sprechen.

Das Unverständnis und die Ablehnung können dazu führen, dass HSP beginnen, an ihrem sechsten Sinn zu zweifeln oder aber sich mit diesem Sinne abgelehnt fühlen und diesen aufgrund dessen unterdrücken oder verleugnen.

Doch der sechste Sinn ist,
genau wie die anderen fünf Sinne,
ein ganz wunderbarer Sinn…
Ein Sinn, der auf seine ganz individuelle Art und Weise Sinn macht…
😉

Er ist eine Gabe, die angenommen, respektiert, gelebt und geliebt werden möchte.

Deshalb ist es meiner Meinung nach wichtig, sich als hochsensibler Mensch mit einer ausgeprägten Wahrnehmungsfähigkeit immer wieder ins Gedächtnis rufen,
dass Menschen unterschiedlich wahrnehmen und empfinden und das das so auch in Ordnung ist.

Es ist nicht nötig
sich immer wieder selbst zu hinterfragen oder abzulehnen oder aber hinterfragt und abgelehnt zu werden.

Von Bedeutung hingegen ist es wahrzunehmen, dass jeder Mensch ganz unterschiedliche individuelle Grenzen der Wahrnehmung in sich trägt
und das aufgrund dessen eine gegenseitige Offenheit und Akzeptanz von hoher Bedeutung sind.

Also ihr lieben sensitven Mitmenschen, fühlt und nehmt wahr,
auf eure ganz eigene Art und Weise und lasst euch diese WAHRNEHMUNGSBEGABUNG von niemanden ausreden,
auch nicht von euch selbst…

© Loubins Way